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Generell wurde als Interventionsmaßnahme beschlossen, für die zukünftige Weiterentwicklung des Einsatzleitsystems in den ILS sowie weiterer, insbesondere technischer Aspekte diejenigen Punkte, die sich aus den entsprechenden CIRS-Meldungen ergeben, in eine fortlaufende Liste („Lastenheft“) aufzunehmen. Diese Liste wird hier regelmäßig ergänzt.

Aktuell sind folgende Inhalte aufgeführt (Stand März 2021):

  • Darstellung von bayerischen Einsatzmitteln in außerbayerischen Leitstellen:
    Über eine Schnittstelle (oder andere geeignete technische Maßnahmen) soll gewährleistet werden, dass außerhalb Bayerns – mindestens aber in den an Bayern anschließenden Leitstellen – Anpassungen der Einsatzmittelvorhaltung zeitnah dargestellt werden können.  
  • Signalisierungen (Sprechwünsche) von Sondergruppen sollen generell im ELS angezeigt werden.
  • Der tatsächliche Standort eines Rettungsmittels soll mit Drücken des Status 4 nicht überschrieben werden.
  • Die Programmierung der Digitalfunkgeräte soll so erfolgen, dass
    • die Koordinaten des Funkgerätes automatisch mit Drücken des Status übertragen werden (zumindest bei den Statusmeldungen 4 und 8)
    • eine regelmäßige (z. B. alle 60 Sekunden) automatische Übertragung des Standortes des Funkgerätes erfolgt
  • Möglichkeit des Einsatzes von Drohnen für ersten Überblick über Einsatzstelle (z. B. Unfallstelle mit mehreren Verletzten)
  • Anpassung der EIBA (Einsatzbearbeitung) u. a. wie folgt:
    • Hinweis bei Versuch einen nicht-disponierten Einsatz zu beenden
    • Änderung der Anordnung der Buttons => Erzeugung einer optischen Trennung in der EIBA
    • Farbänderung der Buttons
  • Die Telefonvorwahl soll mit der Postleitzahl abgeglichen werden können (um die Disposition zu falschen Einsatzorten zu vermeiden)
  • Etablierung einer „Strukturierten Notrufabfrage“ nach einheitlichem Protokoll und mit entsprechenden Sicherheitsmechanismen
  • Jedes Einsatzmittel soll eine Information erhalten, welche anderen Rettungsmittel alarmiert wurden und zum aktuellen Status der anderen Rettungsmittel
  • Wenn Rettungsmittel nachalarmiert werden, soll diese Information ebenfalls an die bereits alarmierten Einsatzmittel gesendet werden.
  • Automatischer Versand Flash-SDS "A-Notarzt ist alarmiert", um der RD-Besatzung eindeutig Mittzuteilen, das ein NA alarmiert wurde.
  • Deutliche optische Abgrenzung Real- und Schulungssystem.
  • Fahrzeugtausch:
    Der Tausch von Rettungsmitteln ist aufgrund der multiplen Erreichbarkeiten (Tetra-Digitalfunk, Pager im Analogfunk, Telematik-Systeme, etc.) sehr komplex. Ein zukünftiges Einsatzleitsystem sollte die Möglichkeit zu einem unkomplizierten Fahrzeugtausch ermöglichen, um mangelhafte Erreichbarkeiten zu verhindern. Der Fahrzeugtausch sollte umgehend auch für benachbarte ILS sichtbar sein.  

 

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